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Empfang des Chef-Intendanten und von Künstlern der IRIB (2010/07/03 - 22:09)
Ajatollah Khamenei, geehrtes Oberhaupt der Islamischen Revolution hat am heutigen Morgen bei einem Treffen mit dem Chef-Intendanten der IRIB und einer größeren Anzahl von Regisseuren, Autoren, Künstlern  und  auf dem Gebiet der Produktion von  Rundfunk- und Fernsehserien Tätigen gesagt, das Nationalmedium (IRIB) und insbesondere die Abteilung der dramaturgischen Künste nehme heute eine Stellung ein, die noch nie so wichtig gewesen ist.
Er bedankte sich herzlich für die wertvollen Bemühungen der Leiter und Künstler des Nationalmediums und fügte hinzu: „Durch die Nutzung der Möglichkeiten an Hard – und Software, darunter die interessante abwechslungsreiche Geschichte und Kultur Irans, lasse sich der große Abstand zwischen dem jetzigen und dem wünschenswerten Stand vermindern und ausfüllen. Das Oberhaupt der Islamischen Revolution bezeichnete die dramaturgischen Künste  und die Rolle der Medien im Bereich der Kulturgestaltung und –Hervorrufung strategisch gesehen als sehr einflussreich und fuhr fort: „Die Tatsachen zeigen, dass der Rundfunk- und Fernsehanstalt und ganz besonders der Abteilung für dramaturgische Künste  eine außerordentlich wichtige Rolle für die Gegenwart und Zukunft des Landes zukommt.“

Er bezeichnete das Nationalmedium IRIB als das wichtigste Zentrum für die geistige Lenkung der Gesellschaft , und sagte unter Benutzung eines Terminus, den  Imam Chomeini für die iranische Rundfunk- und Fernsehanstalt angewendet hat:  „Diese große Universität muss wie ein hoher  Gipfel und wie eine nicht versiegende Quelle , den klaren Strom göttlicher, menschlicher, sozialer, kultureller sowie politischer Kenntnisse im Leben der Menschen zum Fließen bringen. Diese sehr wichtige Position hat die Verantwortungsträger des Rundfunk- und Fernsehens, ihre leitenden Kräfte und die Künstler, die mit ihr zusammenarbeiten, wichtigen und entscheidenden Verantwortungen gegenübergestellt.“

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution sagte, dass die Feinde der iranischen Nation die dramaturgischen Künste zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung benutzen, sei ein Zeichen für die gewaltige Kraft und Möglichkeiten, die in diesen Künsten stecken. Er weiter:  „Das würdige vitale und zielorientierte iranische Volk überbringt edle und Glück bringende Botschaften und deshalb müssen wirklich alle Anstrengungen erfolgen, das Niveau des künstlerischen Schaffens in der  Dramaturgie zu verbessern und es muss in diesen Bereich materiell und immateriell investiert werden.“

Mit Hinweis auf die Äußerungen einiger Künstler  über geistige und seelische Probleme bei der Produktion eines künstlerischen Werkes und die Probleme, die sich aus einigen Kritiken ergeben, sagte er weiter: „Der Geist eines Künstlers ist sensibel und feinfühlig. Dennoch sollten Künstler in dieser Beziehung nicht schnell verletzt werden, sondern sich, gestützt auf Selbstvertrauen, ihrer sehr wichtigen Arbeit widmen.“

Er sagte in diesem Zusammenhang, dass einige Sorgen der Künstler unbegründet sind und fuhr fort: „Einige Kritiken, die an Serien und Filmen geübt werden, sind berechtigt. Es gibt Punkte , die entschieden berücksichtigt werden müssen.“   Ajatollah Khamenei sagte weiter, das Übertreten roter Linien in Bezug auf Anständigkeit, Religion und Kultur ziehe große Schäden nach sich und fuhr fort:  „Bei einigen Serien ist nichts in dieser Beziehung zu beanstanden. Jedenfalls ist es notwendig, dass bei künstlerischen Produktionen Dinge,  die aus der Sicht des Heiligen Religionsgesetzes unabdingbar sind, beachtet werden.“  Er erklärte, zu den Dingen die sich völlig erübrigen, gehöre die Darstellung der falschen Beziehungen zwischen Mann und Frau. Über den richtigen Sinn von Kritik als ein notwendiges Element fügte er hinzu: „Parallel zu der Darstellung von negativen und dunklen Aspekten in der Gesellschaft ist durch Darstellung der positiven Punkte und der Beschreibung der Begegnung der guten Charakteren und Heldenfiguren einer Serie mit Hässlichem und Schlechten, so zu verfahren, dass das Negative verurteilt und besiegt wird. Denn anderenfalls wird die Darstellung der negativen Punkte in der Praxis in ständiges Nörgeln und Schwarzmalerei umschlagen und es wird sich Resignation in der Gesellschaft breitmachen.“ In diesem Zusammenhang sagte das Oberhaupt der Islamischen Revolution weiter: „In  einer Geschichte und Erzählung sollen beim Kampf zwischen Gut und Böse mit den Mitteln der Kunst gesunde Beweggründe zur Auseinandersetzung mit dem Bösen verbildlicht werden, damit in der Vorstellung des Publikums die reelle Atmosphäre der Gesellschaft Gestalt annimmt.“ Er sagte, die historische Standhaftigkeit des iranischen Volkes gegenüber der Front des arroganten Imperialismus habe die offene Feindschaft der großen Mächte gegen diese Nation ausgelöst und fuhr fort: „Die jetzige Epoche ist politisch gesehen außergewöhnlich, aber zweifelsohne wird das würdige iranische Volk diese schwierige Wegstrecke überwinden. Bei jedem Schritt wie zum Beispiel bei einem Kunstwerk und einem dramaturgischen Stück ist die selbstverständliche Realität dieser historischen Epoche, nämlich die Feindschaft der gewaltsamen Mächte gegen das iranische Volk ins Auge zu fassen und ist es eine Aufgabe, dieser Feindschaft entgegen zu wirken.“

Ajatollah Khamenei führte die schändlichen Lügen der Feinde des iranischen Volkes hinsichtlich Demokratie, Menschenrechte und Kooperation mit anderen Völkern vor Augen und fuhr fort: „ Leute, die Saddam chemische Waffen und Stoffe zur Hervorrufung von Verbrechen an der iranischen Nation zur Verfügung gestellt haben, gründen heute Rundfunk- und Fernsehsender mit angeblich kulturellen Zielen, wobei sie dieselben Absichten wie zuvor  verfolgen.  Diese Tatsache darf niemandem verborgen bleiben.“

Ajatollah Khamenei verwies auf die lange Vergangenheit des Irans und sagte, dass das iranische Volk in der Geschichte in der Tat Anstand und Edelmut bewiesen hat. Er erinnerte an die pausenlose Bestrebungen der fremden Rundfunk- und Fernsehsender , die heilige Sphäre der Keuschheit und des Hidschabs zu zerschlagen und die Grundlage der Familie im Iran zu zerstören. In diesem Zusammenhang sagte er weiter: „Dieselben Leute, die behaupten, Freunde dieses Volkes zu sein,  haben durch Produktion von anti-iranischen Kino- und Fernsehfilmen deutlich ihre feindselige Haltung gegenüber der Geschichte und Kultur dieses ehrenhaften Volkes gezeigt. Unter solchen Bedingungen muss die Produktion eines  dramaturgischen Stückes mit politischen Inhalt immer mit völliger Wachsamkeit erfolgen, damit sie nicht den Zielen des Feindes dient.“

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution beschrieb, welche Erwartungen die Führung der Staatsordnung an die  Gesellschaft der Künstler insbesondere an diejenigen, die in der Produktion von Filmen und Fernsehserien tätig sind, stellt und betonte: „ Wenn Sie in Ihren Werken wachsam und in Kenntnis des Feindes, auf schöne Weise die historische Standhaftigkeit des iranischen Volkes  darstellen, werden Sie selber zum Helden einer wahren Geschichte werden und wird ihr dramaturgisches Stück mit Sicherheit  interessanter und wirksamer sein. Dies ist eine der Erwartungen, die an die Gesellschaft der Künstler und insbesondere der Künstler , die für den Rundfunk und das Fernsehen der Islamischen Republik Iran arbeiten, gestellt wird.“

Indem er das wertvolle stolze Engagement der Künstler und Produzenten von Fernsehserien und –filmen lobte, fuhr Ajatollah Khamenei fort:

„Hinter jeder Sekunde dieser stolzen Werke verbirgt sich eine enorme Arbeit – große Anstrengung, Initiative und Kreativität und ein solches Wirken verdient wirklich Anerkennung.“  

Ajatollah Khamenei bedankte sich herzlich  bei dem Chefintendanten der IRIB, Herrn Zarghami und den verschiedenen Abteilungsleitern des Nationalmediums IRIB, insbesondere den Verantwortlichen in der Abteilung für dramaturgische Künste . Er fuhr fort:  „Obwohl diese Bemühungen sehr wertvoll sind, ist die Entfernung zwischen dem jetzigen Stand und dem, was erreicht werden soll, noch groß. Durch die Nutzung der Möglichkeiten in Hard- und Software  und verstärkte Bemühung um Niveauverbesserung der Programme und ganz besonders der dramaturgischen Programmteile, lässt sich dieser  Abstand vermindern und ausfüllen.“

 

Zu Beginn dieses Treffen verwies der Chef-Intendant der IRIB in einer Ansprache auf die besondere Position dieses nationalen Mediums als eine öffentliche Universität , welche beauftragt ist, die öffentliche Meinung zu lenken und zu verwalten:

Er sagte: „Die IRIB übernimmt eine besondere Rolle bei der Begegnung mit dem samtenen Krieg des Feindes und deshalb hat  dieses nationale Medium ein Engineering und Management der Inhaltsaussagen der verschiedenen Programme, darunter auch dramaturgischen Programmteile eingeführt. Dabei werden die Strategien und Ziele sowie Prioritäten in den Medien ernsthaft auf die Tagesordnung gesetzt. Der Chef-Intendant des Nationalmediums IRIB verwies auf die Ergebnisse von Meinungsumfragen hinsichtlich der Popularität von Inlandsproduktionen im Bereich Filme und Filmreihen und sagte: „In den letzten 6 Jahren wurde in großem Umfang für die Produktion von Filmen und Fernsehserien im Inland geplant und es erfolgten viele Anstrengungen in dieser Richtung.“ Er unterstrich, durch  Festlegung besonderer Regeln und die Bildung eines Strategischen Rates sowie die Nutzung der entsprechenden Qualitätskontrollstellen in der IRIB   bei der Überprüfung des Regiebuchs,  und die Recherchen vor, während und nach der Produktion werde versucht, während der Produktion von Programmen mit tieferem Inhalt und breiterer Anziehungskraft eine genaue Qualitätsaufsicht auszuüben. Herr Zarghami verwies auf die jährliche Überprüfung von mehr als 2000 Entwürfen und Regiebüchern durch die Ausschüsse für Entwürfe und Programme der verschiedenen Fernsehnetze und sagte, dass sich die jährliche Gesamtproduktion von Serien, Filmen und Animationen landesweit seit 2001 verfünffacht hat. Zarghami erklärte, von den Inlandssendern und dem Auslandsdienst der IRIB würden insgesamt jährlich über 33000 Programmstunden ausgestrahlt, was eine neunfache Zunahme im Vergleich zu 2001 darstelle. Der Chef-Intendant der IRIB sagte weiter, die Produktion und Ausstrahlung von iranischen Sendereihen sei doppelt so hoch wie die Ausstrahlung von ausländischen Filmserien. Er sagte auch, dass 44 Prozent der ausgestrahlten Filme Inlandsproduktionen seien  und fuhr fort: „In den 6 vergangenen Jahren wurden 20 Serien zum Thema „Islamische Revolution“ produziert und ausgestrahlt, was das Doppelte aller Vorjahre war.“

Er berichtete weiter, dass darüber hinaus in vielen anderen dramaturgischen Werken Punkte wie  Glaubensfragen, Kritik am Zionismus, Vorstellung von bekannten nationalen und religiösen Persönlichkeiten, die Heilige Verteidigung,   atomare Errungenschaften usw.  angesprochen wurden.  Der Chefintendant wies darauf hin, dass das nationale Medium zur Verbreitung und Vertiefung des freiheitlichen Denkens und der Darlegung der Religion  unter anderem lange Sendereihen  produziert hat. Er sagte, innerhalb der vergangenen 6 Jahre seien 650 Erzähl-Fernsehfilme gedreht, neue Erfahrungen auf dem Gebiet der Komödien gesammelt und mehr Tele-Theater produziert worden. Außerdem würden in neuen Fächern   Magister-, Diplom- und Doktoranden-Lehrgänge angeboten. Er kündigte die Einrichtung eines selbstständigen Film- und Fernsehkanals in arabischer Sprache in den kommenden Monaten an.

Zarghami sagte: „Das Nationalmedium steht mit beiden Beinen fest auf dem Kampfschauplatz des samtenen Krieges und wird hierbei alle geistigen und künstlerischen Kapazitäten der Gesellschaft zur Hilfe holen.“  Er forderte eine verstärkte Unterstützung für die verschiedenen Einrichtungen der IRIB  im samtenen Krieg und sagte, das nationale Medium brauche – um seine Pflichten in diesem schwierigen und komplizierten Kampf zu erfüllen und neue Bereiche zu erschließen, die Mitarbeit der Eliten im theologischen Ausbildungszentren und an den Universitäten.  Ebenso sei es notwendig,  dass juristische und reale Personen eine größere Empfänglichkeit für Kritik zeigen, dass man sich von Engstirnigkeit fernhält, auf oberflächliche und überstürzte Stellungnahmen verzichtet und zwischen  taktischen und strategischen  Irrtümern differenziert.  

Bei diesem Treffen mit Ajatollah Khamenei legten auch einige Regisseure, Autoren und Akteure aus der Kino- und Fernsehwelt ihre Standpunkte über verschiedene Fragen der Kunst dar.  Der Regisseur Mas`ud Dschafari Dschuzani,  bemängelte in seinen Ausführungen die Situation im Kino und kritisierte Kunstbeauftragte diesbezüglich. Er war der Ansicht, dass  auf der Kinoszene nicht die notwendigen Gelegenheiten  für die Tätigkeit freier und zugleich verantwortungsbewusster Filmemacher vorhanden sind und diese sich entweder dem niedrigerem Niveau der Filmverteiler oder den parteiabhängigen Anweisungen einiger Kunstbeauftragten beugen oder sich für einige extreme Projekte hergeben müssen.  Er unterstrich, dass die Ratschläge des Islamischen Oberhauptes für die Anhebung des Kulturniveaus auf der Filmszene beachtet werden sollen und forderte, dass die Kulturbeauftragten in erprobte Filmemacher vertrauen und den Regisseuren den notwendigen Raum bieten, damit sie neue Themen und aktuelle gesellschaftliche Fragen anschneiden können. Er forderte die Ratholung bei Künstlern und Kinofachleuten  und den Verzicht auf die Beurteilung nach persönlichem Geschmack oder Engstirnigkeit  in Bezug auf Kunst und Kino.

Ein weiterer Regisseur , der mehrere Serien und Filme für Kino und Fernsehen gedreht hat, verwies auf die Zunahme neuer fremder Satellitenprogramme, die der Manipulierung der öffentlichen Meinung dienen.

Sirus Moqadam sagte, die IRIB müsse mit materiellen, reellen und rechtlichen Möglichkeiten ausgerüstet werden, um gegen den massiven Kulturangriff von Fremdmächten anzugehen. Er kritisierte einige Einschränkungen hinsichtlich

der Darstellung von Schwächen von bestimmten Berufsgruppen, Ämtern und verschiedenen Gesellschaftsgruppen und forderte eine größere Toleranz der Verantwortungsträger und verschiedener gesellschaftlicher Gruppen.  

Der Regisseur Mohammad Resa Warzi , der einige Fernsehserien gedreht hat, verwies auf die Notwendigkeit von Kontakten der Forschungsinstitute mit den Programmproduzenten im IRIB bei der Produktion von Serien mit historischem Inhalt und sagte: Renommierte Geschichtswissenschaftler sollten positiv auf den Antrag auf Zusammenarbeit mit diesen Programmproduzenten reagieren und anstelle nachträglicher Kritik an einer Serie,

 ihre Meinung bereits kundgeben, wenn das Regiebuch geschrieben wird. Dieser Regisseur, der Serien mit geschichtlichen Inhalt für die IRIB, produziert hat, verwies darauf, dass solche Filme besondere Kulissen bei den Dreharbeiten benötigen und sagte, der Bau einer neuen großen Filmstadt für das Fernsehen sei unbedingt erforderlich.

Die Filmakteurin Parwaneh Masumi, die in Kinofilmen und Fernsehfilmen auftritt, sagte, ein wichtiges Problem in der Kunstszene sei, dass die wahre Stellung der Frau im Kino und Fernsehen nicht konkret festliegt. Sie kritisierte einige Filme und Serien, weil sie nicht auf die Tatsachen im Lande achten und sagte: „Einige von diesen Filmen und Serien befassen sich nur mit Fragen der Bewohner der Hauptstadt und lassen die Probleme und Themen, die Bewohner anderer Städte und insbesondere die Bevölkerung auf dem Land interessieren, außer Acht.“

Der Akteur Schahab Husseini, der in verschiedenen Serien und Filmen im Fernsehen und Kino gespielt hat, sprach darüber, dass bald die Dreharbeiten für eine neue Serie über das Leben des Heerführers und Piloten Schahid Abass Babai abgeschlossen ist. Er sagte, durch eine gelungene und gute Darstellung von Persönlichkeiten und Größen aus Gesellschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und  Sport sollte der heutigen jungen Generation geholfen werden, ihre nationale Identität zu erkennen.  Er bezeichnete die Künstler als die Soldaten auf der Arena der Kultur und fuhr fort, sie müssten ihre schwere Aufgabe wie mutige , tatkräftige und entschlossene Kämpfer der Heiligen Verteidigung erfüllen.

Mohammad Hussein Latifi,  der die Regie von Kinofilmen und Fernsehserien geführt hat, verwies auf die Wirkung von religiösen Filmen auf das Publikum. Er sagte: „Jemand braucht eine gute Portion Mut, dieses Betätigungsfeld zu betreten und wir sollten wegen einiger Schwächen nicht von der Produktion solcher Filme absehen.“  Er sprach über die technischen Schwierigkeiten für die Produktion von Filmen, welche die Heilige Verteidigung zum Gegenstand haben und forderte einen gesetzlichen Rückhalt zum Schutz der Rechte der Autoren und der Berufsgruppen in diesem Metier.

Mehdi Sadschadehtschi,   ein Film und Fernsehautor, verwies auf die Position der Autoren von Kino- und Fernsehfilmen  und forderte eine Verbesserung ihrer Position und die Beseitigung der Mängel im bisherigen Gesetz zum Schutz für geistiges Eigentum.

Er bezeichnete die jetzige Situation des Kinos als ungeeignet und forderte, das die  Probleme auf diesem Gebiet real und sachkundig angegangen werden.

Der Autor Ziaeddin Dari , der ebenso mehrere Fernseh- und Kinofilme gedreht hat bedankte sich beim Oberhaupt der Islamischen Revolution herzlich für die besondere Aufmerksamkeit, die er den Problemen und Angelegenheiten der Persönlichkeiten in Kunst und Kultur widmet, und sagte: „Die iranische Gesellschaft ist eine pluralistische und vielfältige Gesellschaft. In einer solchen Gesellschaft stellt es eine schwierige Aufgabe dar, die Zufriedenheit der Bevölkerung zu erreichen und den kulturellen Abstand zwischen den verschiedenen Schichten zu vermindern. Das Nationale Medium braucht für die Verwirklichung eines solchen Zieles vollständige Unterstützung.“

Dieser Autor und Regisseur von Sendereihen mit geschichtlichem Inhalt sprach über Probleme die durch nichtfachmännische Urteile entstehen und schilderte die beschränkten Möglichkeiten bei solchen Serien negative Rollen glaubwürdig zu machen. Er forderte gewisse Änderungen bei den Grundlagen und der Methodik der der Beaufsichtigung seitens der zuständigen Stellen.

Der Fernseh- und Kinoregisseur Abu-l Qassem Talebi sagte: „Die Filmemacher wollen einerseits die Islamische Revolution verteidigen,  betrachten es aber auch als notwendig, andere Probleme die dahinter liegen, zu behandeln. Sie  stoßen  jedoch bei der Kritik an einigen Institutionen auf große Komplikationen.“  Er fuhr fort: „Wenn es keine Möglichkeit gibt, die Gefahren  einiger Probleme aufzudecken, werden einige Fernsehserien nicht über durchschnittliche Produktionen hinausgehen.

Zum Abschluss des Treffens sprachen die Teilnehmer noch persönlich mit dem Oberhaupt der Islamischen Revolution