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Treffen mit Teilnehmern an der 27. Runde des internationalen Koranwettbewerbs (2010/07/15 - 18:10)
Ajatollah Khamenei, das Oberhaupt der Islamischen Republik traf mit Koranlehrern, Mitgliedern der Jury und Teilnehmern der 27. Runde des internationalen Koranwettbewerbs zusammen. Dieser Empfang fand gleichzeitig mit dem Jahrestag der gesegneten Geburt Imam Hussein (F.s.m.i) in der Imam-Chomeini r.h.- Husseiniyeh statt. Ajatollah Khamenei bezeichnete den Koran als festes göttliches Haltetau und sagte: „Der Koran verspricht das „gute Leben“ und dieses unversehrte schöne Leben geht mit der Ehre, der Sicherheit, dem Wohl, der Unabhängigkeit, mit Wissen, Fortschritt, Moral, Geduld  und Großmut einher und wird dank des ständigen nahen Kontakts mit dem Koran und dank des Festklammerns an diesem göttlichen Haltetau Wirklichkeit.“
Dieses Treffen wurde mit Rezitationen der belebenden Koranverse durch Meister der Rezitation und die ersten Gewinner in der Disziplin „Koranvortrag“ und „Einprägung des Korans“ eingeleitet.

Bei diesem Treffen sagte das Oberhaupt der Islamischen Revolution, dass der ständige nahe Kontakt zum Koran die Voraussetzung für das Wirken  seines Wissens und seiner Wahrheiten auf das Herz und die Seele der Muslime ist. Er fuhr fort: „Jahrelang wurde versucht, zwischen dem  Koran und dem Koranwissen auf der einen und den Herzen der Islamischen Weltgemeinde auf der anderen Seite eine Trennung hervorzurufen, so dass in einigen muslimischen Ländern die Teile über den Dschihad aus dem islamischen Lehrstoff und an den Lehrstätten gestrichen wurde, um auf die Feinde des Islams `Rücksicht`zu nehmen.“ Während er das unversehrte gute Leben, welches der Heilige Koran verheißt, beschrieb, sagte er weiter: „In diesem guten Leben gehören das persönliche und gesellschaftliche Leben, der Geist und Körper des Menschen sowie das Diesseits und Jenseits zusammen.“

Ajatollah Khamenei sagte in diesem Zusammenhang weiter: „In dem `guten Leben`, das der Koran meint, sind geistige Ruhe, göttliche Beruhigung und Zuversicht, ebenso wie Glück und gesellschaftliche Ehre, allgemeine Unabhängigkeit und Freiheit gewährleistet. Die notwendigen einleitenden Schritte zur Erreichung dieses „guten Lebens“ sind Koransitzungen und Koranwettbewerbe und die Ausbildung von Gläubigen, die sich den Koran ins Gedächtnis eingeprägt haben und Koranrezitatoren.“

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution empfahl der jungen Generation das Koranverständnis, die Vertiefung in den Koran und die Einprägung der leuchtenden Koranverse und sagte:  „Bei jeder Begegnung mit dem Koran weicht ein Schleier der Unwissenheit und beginnt eine Quelle der Erleuchtung zu fließen.“

Ajatollah Khamenei sagte, es sei von Wert, Kinder und Heranwachsende anzuspornen, sich den Koran ins Gedächtnis einzuprägen und er unterstrich im Zusammenhang mit der Bedeutung der Gedächtniseinprägung des Korans: „Jemand, der sich den Koran auswendig merkt, findet durch  Wiederholung die Gelegenheit, über die Verse nachzudenken. Außerdem soll er den Segen, sich den Koran zu merken, zu schätzen wissen und nicht zulassen, dieses göttliche Geschenk wieder aus der Hand zu geben.“ Er sagte, um das Koranwissen zu verstehen und den Geist mit diesem Wissen vertraut zu machen, sei es notwendig, den ganzen Koran zu lesen, und fügte hinzu: „Die Dozenten und Lehrer des Korankommentars lassen durch Darlegung des verborgenen Inhalts und des Wissens des Korans und indem sie Verständnisprobleme beseitigen, die Wahrheiten des Korans in das Herz der Wissensdurstigen einfließen.“

Der geehrte Ajatollah Khamenei hat die Koranbewegung im Iran vor und nach der Revolution verglichen und gesagt, in den letzten 31 Jahren sei diese beachtliche Weiterentwicklung zustande gekommen und eine große Zahl von begeisterten jungen Leuten habe sich den Hafizan des Korans (die den Koran aus dem Gedächtnis rezitieren können) und den Rezitatoren und den großen Kennern  des Korans angeschlossen.

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution fügte hinzu: „Dank der Beachtung des Korans nahm die Einflusskraft des iranischen Volkes auf der Welt zu und hat dieses Volk Stärke verspürt und gegenüber den Feinden Widerstand geleistet.“

Zu Beginn dieses Treffens hat Hodschat-ul-Islam wa-l Muslemin Mohammadi, der Vertreter des Befugten Rechtsgelehrten und  Leiter  des Amtes für Stiftung und wohltätige Zwecke einen Bericht über die 27. Runde des internationalen Koranwettbewerbes in Teheran vorgelegt. Er sagte: „Bei dieser Wettbewerbrunde haben 95 Rezitatoren und Koranrezitatoren aus dem Gedächtnis aus 60 verschiedenen Ländern ihre Fähigkeiten gemessen. 14 internationale und iranische Koranmeister bildeten die Jury des Wettbewerbes.“

Hodschat-ul Islam wa-l Muslimin Mohammadi fügte hinzu:  Zu den Programmabschnitten am Rande dieses Wettbewerbs gehörten unter anderem: „Eine Zeremonie zur Würdigung von gläubigen Frauen, die auf dem Gebiet des Korans tätig sind, ein Seminar mit Referaten über den Koran , welchem die drei Themen `Koran und das Prophetenhaus`, `Koran und Erkenntnis` sowie `Koran und die menschlichen Wissenschaften` zugrunde lagen, ein Festival für das Buch des Jahres über Korangeschichten, sowie eine Ausstellung für den Koran und den Koran betreffende Artikel.“

Bei diesem Treffen sprach auch Dr. Faradschullah Schazeli, eines der ägyptischen Jurymitglieder dieser Wettbewerbsrunde nach seiner Rezitation aus dem Koran. Er verwies auf den Jahrestag der Berufung des Propheten (F.s.m.i.) und der Geburt Imam Husseins (F.s.m.i.) und bedankte sich dafür, dass die Islamische Republik Iran und das Oberhaupt der Islamischen Revolution großen Wert auf den Koran legen.